Priesterin

Sneak-Preview 2021: Totensonne

Die Nacht, die die Anviliten Inûnyrde prophezeien, ist lang. Und der Morgen ungewiss. Folge mir demnächst auf Instagram, Twitter & Facebook, um die ersten 50 Seiten von Totensonne für lau zu lesen. Artwork: Warm_Tail
Cybersamurai

Sneak-Preview 2022: Hardwired

Die Geheimnisse des Nexus kosten dein Leben, wenn du nicht schnell genug bist. Folge mir demnächst auf Instagram, Twitter & Facebook, um 2022 die ersten 50 Seiten von Hardwired kostenlos zu lesen. Artwork: Tithi Luadthong
Rabe vor Mond auf Dornen

Die Seele von „Seelenschwester“

Was erzählt der Roman Seelenschwester? Was waren die stärksten Einflüsse für den Vampir-Thriller? Und wie gut stehen die Chancen auf eine Fortsetzung? Alles zu meinem eBook. Artwork: LadyLight
Tasten einer alten Schreibmaschine

Hinter der bürgerlichen Fassade

Wer hat sich für Seelenschwester Abende am Bildschirm um die Ohren geschlagen? Ein Foto und ein paar Zeilen zu mir unter Aboutdemnächst mehr auf Insta, Facebook und Twitter.

Über mich

Ich bin ein 42 Jahre alter Fantasy-Autor, Online-Redakteur, Journalist und Hobby-Webdesigner aus Osnabrück. Ich liebe meine Frau, mag Hunde, besonders drei Vierbeiner (Grüße an Joshka, Theo und Cookie! Ihr seid die Besten), stehe auf Natur, Mystery-Thriller und gut geschmiedete Stories im Allgemeinen. Rollenspiel-Bücher sind großartiges Lesefutter, weil sie uns dazu inspirieren, bessere Erzähler zu werden. Schließt euch meiner Reise dorthin an, ich schätze gute Begleitung. Los geht's!

Über das Schreiben und „Seelenschwester“

Schreibst du? Ich schreibe schon meinen ganzes Leben lang. Hier sind 5 Gründe, warum es eine harte Probe ist:

Zweifel

Wer es ernst meint mit dem Schreiben, zweifelt ständig an sich selbst. Es können Jahre vergehen, bis du das Gefühl hast, eine Geschichte auserzählt und gut erzählt zu haben. Und wenn du sie dann wieder zur Hand nimmst, hast du das Gefühl, neu beginnen zu müssen, weil alles so abgedroschen klingt. Klar, alles relativ, du kennst deine eigenen stilistischen Macken und das ganze Buch dann schon – aber das macht diese Selbstzweifel beim x-ten Korrekturlesen nur noch schlimmer!

Ablenkungsmanöver

Die Welt ist voller Ablenkungen. Und was sucht das Gehirn, wenn es arbeiten und sich auf etwas konzentrieren soll? Ganz genau. Bei mir sind es aber nicht nur die üblichen Medien, sondern auch neue Story-Ideen, die natürlich genau dann aufploppen, wenn ich mir vorgenommen habe, eine alte Idee mal richtig auszuarbeiten. Oder ich greife zu irgend einem Buch im Regal, weil es immer spaßiger und leichter ist, neue Ideen zu skizzieren, als bestehende ernst zu nehmen und weiterzuverfolgen.

Rollenspielbücher

Auf der einen Seite sind Rollenspielbücher eine brillante Quelle für Inspiration. Probier es selbst mal aus! Die bessere RPG-Literatur hat so wenig mit dem Klischee vom abgedrehten Nerd zu tun, der sich in Heldenfantasien versteigt, wie ein Fahrrad mit SUVs. Denn hier haben oft richtig gute Autoren sprachlich und kreativ einfach alles gegeben, um dich, den Leser, dazu zu motivieren, einzigartige Geschichten zu erzählen. Das Problem mit diesen Büchern: Du kannst dich darin verlieren. Und du kommst mit 20 neuen Ideen vom Sofa, während deine eigene, an der du gerade arbeitest, wieder furchtbar ausgelutscht wirkt.

Der Job

Mal versucht, Geld zu verdienen, und wenn du abends völlig groggy von deinem 9to5-Job kommst, noch ein paar sinnvolle Sätze in dein Notebook zu hacken? Am besten welche, die inhaltlich und stilistisch genau da ansetzen, wo du vor zwei Wochen – oder waren es drei Wochen? – aufgehört hast? Ich versuche das seit meinem Studium, und es ist bis heute kein bisschen leichter geworden.

Recherche

Du könntest ja mal wieder weggehen (zugegeben, war vor Corona auch spaßiger) – aber eigentlich müsstet du dich doch noch durch dieses GEO Epoche-Heft und das Buch über italienische Stadtstaaten arbeiten, um einen glaubhaften Krimi im mittelalterlichen Venedig zu schreiben. Recherchen für Geschichten funktionieren wie ein Motor – du siehst ihn nicht unter der Motorhaube, und trotzdem bringt er dich voran. Vielleicht wirst du nur 20 Prozent der Informationen, die du mühsam und zeitaufwendig zusammengetragen hast, verwenden, aber der Leser liest sofort, ob du dich auskennst oder dir alles nur zusammenfantasierst. Recherche bedeutet Authentizität und Kontrolle über deine Geschichte.

Wie du siehst, kann Schreiben ganz schön anstrengend sein. Bleibt also die Frage:

Warum jetzt der ganze Aufwand?

Weil Schreiben und Geschichten zu erzählen – neben Kochen, gutem Essen und Ausflüge in tolle Landschaften – das Erfüllendste ist, das ich mir vorstellen kann. Es verbindet mich mit der Welt, es verbindet mich mit anderen Menschen, mit der Vergangenheit, und es hilft mir, das Leben zu verstehen. Es ist einfach unfassbar aufregend, selbst Figuren zu entwickeln, sie mit Leben zu füllen und ihren Weg selbst zu bestimmen.

Und es ist noch spannender, diese Figuren der Welt zu zeigen und die Reaktionen zu erleben. Kommen sie an? Fesseln sie? Da geht es mir wie allen Kreativen, denn diese Figuren und das Werk insgesamt sind ein Teil von mir.

Das Buch

Seelenschwester ist eines der Langzeitprojekte, die ich aus mehrjähriger RPG-Erfahrung unter anderem mit Vampire: Die Maskerade und anderen Welt der Dunkelheit-Titeln heraus begonnen habe. Es ist das zweite Buch, dass ich je vollständig geschrieben habe (das erste hieß „Die Tage der Fremden“, geschrieben mit 18 Jahren, und es liegt wohlweislich noch unter Verschluss). Ich bin stolz, Seelenschwester abgeschlossen zu haben, und ich habe es, wie anfangs erwähnt, nicht ohne Zweifel beendet.

Aber ich habe es beendet. Und es hat mir auch beim fünften Lektorat immer noch Momente geboten, die bei mir hängen geblieben sind. Ich bin auf dein Urteil gespannt.

Zur Leseprobe

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Wenn du dein ganzes Leben lang schreibst...

...wo zum Teufel sind dann die anderen Stories und Bücher geblieben? In meinen vier Notizbüchern, auf meinem Laptop, in meinem Kopf. Aber du kannst sicher sein, dass ich diesmal nicht mehr über 20 Jahre bis zum nächsten Roman vergehen lasse: Der nächste ist schon in Arbeit (natürlich).