Neuer Horror

Orte so gottvergessen, dass Luca das fremde Blut in den Adern gefriert. Erlebe Seelenschwester. Die ersten drei Kapitel gibt es hier als Leseprobe. Komm mit auf eine Reise in menschliche Abgründe und zu bizarren Rätseln in der Finsternis. Zur Leseprobe

Rettet Rokweiler!

Ach du Scheiße! Denkt sich dein Fantasy-Alter Ego, als es mit seiner Heldengruppe in diesem Hinterhof deines Lieblingssettings aufschlägt. Rollenspielabenteuer zum Ablachen, Gruseln und Spaß haben. Rettet Rokweiler! Jetzt.

Neue Fantasy

Am Abend einer trügerischen Welt wird ein Toter zur Hoffnung der Lebenden. Erlebe Totensonne. Die ersten drei Kapitel gibt es hier als Leseprobe. Komm mit auf eine Reise in die Dunkelheit und durch seltsame Raunächte. Zur Leseprobe

Drei gute Gründe...

...schön hierzubleiben, Fan von Fantasy, Horror und Gaming-Kultur. Frisch geschmiedet für dich: Klick dich durch die Punkte

Vergibt die Nacht?

Vampire sind nur ein Flüstern bei Tag, aber ein Heulen bei Nacht. Sie gebiert Ungeheuer und leert das Herz. Kann es für Luca Hoffnung geben, als sie hinter das Leichentuch blickt? Finde die Antwort in der neuen E-Book-Horrorserie Seelenschwester.

Aus welchem Holz bist du?

Fantasy-Rollenspiele sind großes Kino. Aber deine abgefahrenen Charaktere erwecken sie erst zum Leben. Was sind deine stärksten Typen? Vote, lass dich inspirieren oder mach selbst mit beim Char-Contest. Und deinen Char zur nächsten coolen Sau im Rollenspiel-Universum!

Wann fällt der erste Stern?

Erlebe das schrecklich schöne Inûnyrde, eine Welt zwischen tödlicher Dämmerung und bronzeschimmernder Aufklärung. Oder sieh den Teutoburger Wald mit anderen Augen. Mit meinen Ebooks erlebst du fantastische Abenteuer abseits ausgetretener Pfade.

Wie gut sind deine Karten?

Dir reicht es nicht, über Inûnyrde zu lesen? Du willst es auf eigene Faust erkunden und das Schicksal, das in seinen Sternen steht, selbst herausfordern? Kein Problem. Mit den kostenlosen Battlemaps zu den Schauplätzen der E-Books bist du mittendrin.

„Das älteste und stärkste Gefühl ist die Angst, die älteste und stärkste Form der Angst ist die Angst vor dem Unbekannten.“


H.P. Lovecraft, US-amerikanischer Schriftsteller

Keep your secrets!

Mystery peppt deine Abenteuer auf

Wenn Konflikte die Triebfeder jeder Handlung sind, dann ist Spannung das Salz in der Geschichte. Aber wie erzeugst du als Spielleiter Spannung? Zum Beispiel, indem du Information zurückhälst, indem du die Spieler im Ungewissen und die Hintergründe der Handlung im Dunklen lässt. Was geht hier eigentlich ab? Genau das sollen die Spieler selbst herausfinden. Spiele mit ihren Erwartungen. Gib ihnen das Versprechen, etwas zu enthüllen. Belohne sie mit Wissensfetzen, Ausschnitten des großen, ganzen Bildes, Vorahnungen der weltumspannenden Verschwörung. Und du fesselst sie nachhaltig mit deiner Story. Hier geht es zum kurzen Fazit. Und wie ich dahin komme, liest du ab hier:

Jede Geschichte steckt voller Geheimnisse

Zu viele Geheimnisse und Rätsel können dazu führen, dass die Spieler den roten Faden verlieren, sich verzetteln. Zu wenige machen den weiteren Verlauf der Handlung zu offensichtlich, überraschungs- und damit spannungsarm. Möglichkeiten für dich als Erzähler, Geheimnisse einzubauen, gibt es jede Menge. Du kannst sie dir mit den W-Fragen vergegenwärtigen:

  • Warum passiert etwas oder handelt eine bestimmte Person, wie sie handelt? Was war zum Beispiel das Mordmotiv?
  • Was hat es mit bestimmten (magischen) Gegenständen auf sich, welche Geschichte steckt hinter ihnen? In Fantasy ist das oft die Frage: Was muss ich wissen, um diese Objekte zu aktivieren?
  • Welche Rollen spielen bestimmte Personen, wer sind sie? Klassischerweise ist das die Frage danach, wer in einer Intrige mitmischt oder wer dem Grafen das Gift in den Wein geträufelt hat.
  • Du willst eine bedrohliche Atmosphäre schaffen? Dann gib Hinweise auf eine bevorstehende Gefahr, aber lass die Spieler im Ungewissen darüber und sie selbst darüber nachdenken, was wohl Furchtbares passieren könnte.
  • Gedächtnisverlust oder das Schicksal einer ausgelöschten Weltraum-Crew sind beliebte Stilmittel, um zu fragen: Was ist hier eigentlich geschehen?
  • Unsere Heldengruppe kracht durch einen maroden Burgboden und landet in einem unerforschten Höhlensystem. Prompt fragen sich die Helden: Wo zum Henker befinden wir uns? Was ist das hier für ein Ort?
  • Eine unheilvolle Prophezeiung droht einem Königreich, einer geliebten Person, einem ganzen Volk. Bleibt die Frage: Wann wird das Ereigis eintreffen?
  • Und schließlich natürlich: Was wird weiter geschehen? Wenn sich die Spieler das ernsthaft fragen, dann hast du sie.

Die besondere Hürde: Rollenspieluniversen

So weit so gut – wenn du Autor einer Geschichte bist und Leser hast. Interaktive Rollenspiele aber stellen Spielleiter immer wieder vor besondere Herausforderungen. Denn wenn das aufgeschlagene Pen-und-Paper-Game für einige am Tisch nicht neu ist, sitzen da mit Sicherheit einzelne Experten, die sich schon Dutzende Quellenbücher reingezogen haben, über jeden Furz der Welt Bescheid wissen und – obwohl ihr Charakter gerade erst zarter Magie-Novize ist – sämtliche Götter-Pantheons und Magieschulen runterbeten können. Abgesehen davon, dass sie schon beim Charakterbau genau die Kräfte für ihren Charakter auswählen, die sie möglichst schnell die gewünschten Munchkin-Kombis zum Zermalmen ihrer Gegner erreichen lässt. Und die sich, nebenbei, schon zum Start im Metaplot des Settings besser auskennen als die DEUS-KI in der Renraku-Arkologie. Was also ist zu tun?

Radikale Frischzellen-Kur

Da gibt es, meiner Meinung nach, für dich als Spielleiter nur ein Rezept: Bau das Setting um, mach aus Quellenbuch-Gewissheiten Gerüchte, die sich, wenn es drauf ankommt, auch als solche herausstellen. Versuche, die Atmosphäre des Spiels zu treffen und trotzdem wesentliche Metaplot-Elemente still und heimlich „umzubauen“, so dass sie die Welt und das Setting nicht in Asche verwandeln. Sondern trotz deiner Umstellungen im Rahmen der vorgegebenen Elemente Sinn machen. Führe scheinbar allwissende Spieler aufs Glatteis. Das Herz eines Vampirs muss nun mal nicht immer in dessen Brust schlagen. Vielleicht liegt es irgendwo in einer Schatulle - selbst wenn das die Regeln nirgends vorsehen! Die Spieler können nicht wissen, was wirklich abgeht. Das weißt nur du als Spielleiter. Kann sein, das manche Spieler diesen Kontrollverlust nicht mögen. In jedem Fall erhöht es aber die Spannung. Denn durch diese erzählerische Frischzellen-Kur wird die Spielwelt ein ums andere Mal unberechenbar. Das ist Voraussetzung für Nervenkitzel. Auch allwissende RPG-Veteranen werden es dir am Ende danken.

Informations-Ökonomie

Wichtig ist zudem, ein Gespür dafür zu entwickeln, wie viel ich als Spielleiter bzw. Erzähler ich preisgeben sollte und in welchem Rhythmus ich die Wissensfetzen herausrücke. Jede Offenbarung, jedes Stück vom Wahrheitskuchen sollte tatsächlich auch immer mit einer Eigenleistung der Spielercharaktere verbunden sein. Wissen kommt zu einem Preis, und fordert seinen Preis. Oder, anders gesagt: Nur, weil man einzelne Spotlights des großen Ganzen enthüllt hat, heißt das noch nicht, dass die Spieler die einzelnen Puzzleteile auch schon richtig zusammensetzen können. Versuchen sie sich dran, aber tun sie es falsch, liegen sie also deinem "Red Hering" auf bzw. ziehen sie die falschen Schlüsse, könnten sich Dinge zuspitzen, könnten sie sich selbst in Gefahr bringen. Wunderbar! Denn auch dann schlägt die Spannungskurve heftiger und steiler aus. Wichtig ist außerdem, dass aus Antworten nur neue Fragen entstehen. Genauso arbeiten Mystery-Geschichten. Schatten hinter Schatten, Spiegeln hinter Spiegeln – die Welt der Dunkelheit, Fear itself, Kult, Trail of Cthulu und andere Horror-Noir-Settings leben von genau diesem Prinzip. Was die Charaktere wissen, ist nie die ganze Wahrheit. Letztlich sollten immer Geheimnisse übrigbleiben, die das Kopfkino der Spieler anschalten und auf Touren halten. Oder, um es mit dem Team des schwedischen Düster-Fantasy-RPGs Symbaroum zu sagen: Versuch erst gar nicht, das Böse zu erklären. Und mit Altmeister H.P.Lovecraft: Das stärkste Gefühl ist die Angst. Und die stärkste Angst ist die Angst vor dem Unbekannten.

Fazit: So hast du den Spannungsbogen raus

Wissen ist Macht. Also lass es deine Spieler mühsam erarbeiten und erkämpfen. Wenn du eine großartige Hintergrundgeschichte ausgearbeitet hast, die all die seltsamen Ereignisse erklärt, mit denen die Helden konfrontiert werden – dann rück diese Hintergrundgeschichte schön langsam, im Wechsel rasanter Action-Szenen, atmosphärisch dichter Ortsbeschreibungen und gruseliger Rätsel heraus. So steigerst du die Erwartungshaltung und die Spannung am Spieltisch kontinuierlich. Hauptsache, die Auflösung, die die Spielercharaktere hoffentlich erleben, hält dann auch, was du in den spannenden Gaming-Stunden vorher versprochen hast. Dabei kann alles Mögliche ein Geheimnis haben, sein oder bergen:

  • der Grund des Geschehens
  • ein Objekt
  • eine Person
  • eine drohende, aber unbestimmte Gefahr
  • der ungewisse Zeitpunkt eines Ereignisses
  • der weitere Handlungsverlauf
  • der Ort des Geschehens

Wie bereichert euer RPG-Charakter eure Lieblings-Settings? Ich bin gespannt drauf. Macht mit beim Char Contest oder tretet der Mythenschmiede-Facebook-Gruppe bei, um mitzuvoten.

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Wissen ist Macht. Also lass es
deine Spieler mühsam erarbeiten.

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